Grundlage für eine Transformation ist im ersten Schritt zu verstehen, wer wir eigentlich sind!

Jetzt fallen uns sicher direkt mindestens 50 Stichworte ein, wer wir sind.
Ich bin Andreas, bin 50 Jahre, bin Dipl.-Ing., bin 186cm lang, bin Mitarbeiter von x, bin Besitzer von y……

In der heutigen Zeit auch direkt mit vielen Selfies im Social-Media-Netz belegt…. „schau, das bin ich“.

Das alles sind wir zwar, es sind aber lediglich Identifikationsmuster, die unsere Existenz umschreiben können, jedoch nicht die Frage beantworten, wer wir wirklich sind. Identifikationsmuster werden uns anerzogen oder wir eignen sie uns an, sie können aber auch verändert werden im Laufe eines Lebens. Also WER glaubt, dass er dies oder jenes IST und WER ändert das? Das eigene Geschlecht ist dabei nicht selbst angeeignet, sondern bietet die Möglichkeit und Hilfe, mit entsprechenden Energien (männlich oder weiblich) sich und das Leben wahrzunehmen und zu erfahren und mit dem Erlebten umzugehen.

Das Thema kann man jetzt von der spirituellen Seite weiter betrachten, was aber hier erst mal nicht das Ziel ist.

Mit ein paar Fragen kann man bereits einiges an sich herausfinden – natürlich vorausgesetzt, dass wir ehrlich zu uns sind.
„Welche Adjektive passen zu mir? Grundsätzlich aber auch spezielle JETZT?“
Wir können uns für diese Übung ruhig mal 15 Minuten Zeit nehmen. Wer strauchelt, kann sich hier an über 1700 Stück bedienen https://www.desired.de/lifestyle/charaktereigenschaften-liste/
Nun, als nächsten Schritt können wir uns überlegen, ob diese Eigenschaft uns auch von Freunden zugeteilt würden. Im besten Fall mal einen FreundInn fragen – aber NUR die, die uns auch schon mal kritisch die Meinung sagen und nicht nur unsere eigene Meinung bestätigen.

Wie verhält es sich hier mit dem „Selbstbild“ und dem „Fremdbild“? An welchen Punkten ist es NICHT deckungsgleich? Hier können wir den ersten Hebel ansetzen! Welche Muster liegen mir da zugrunde? Von den Eltern übernommen, weil wir eben so erzogen wurden? Bereits aus der Kindheit antrainiert, weil wir festgestellt haben, so unseren Willen durchgesetzt zu bekommen? Oder auch einfach nur besonders dann „geliebt“ und bestätigt zu werden?

Exakt die gleiche Übung können wir nun auch mit unseren Wertvorstellungen machen, hier wird es aber noch etwas spannender, denn hier haben wir fast alle Werte aus unserem Elternhaus oder von anderen Bezugspersonen erhalten, welche heute für uns u.U. nicht mehr stimmig sind und wir diese in eine neue Wertvorstellung umändern sollten.
Hier muss jeder für sich schauen, wie er es „umgewandelt“ bekommt. Wenn ihr Unterstützung benötigt, so sendet mir ruhig eine private Nachricht.
Hier aber mal ein paar Beispiele: „Du musst Karriere machen und Erfolg haben“ -> in die eigene Entfaltung gehen, „Du musst eine Familie gründen“ -> auch als Single Verantwortung übernehmen, „Du bist als Mann/Frau mehr wert“-> das weibliche und männliche Prinzip bei sich akzeptieren und leben.

Welche Sätze gab es zu Hause, welche uns immer noch prägen oder welche wir im Extremfall auch an unsere Kinder weitergeben?
„So lange Du deine Füße unter meinen Tisch stellst….“
„Wenn Du das nicht machst, hab ich dich nicht lieb….“
„Das schaffst Du nicht…“
„Du bist dafür zu dumm…“
„Die Kinder in Afrika würden das gerne essen…“
„Warte nur bis der Vater zurück kommt…“
„Ein Indianer kennt keinen Schmerz…“

Hier sind zum Teil tiefsitzende Verletzung geschehen, die überwunden werden müssen und können. Wobei der erste Schritte Vergebung ist, denn jeder Erzieher handelt nach bestem Wissen und Gewissen und wir wurden nicht vorsätzlich verletzt.
Wir können zurückblicken auf Momente, an denen wir aus Erinnerung einen Beleg haben, dass diese Sätze so für uns nicht mehr stimmen. Wir können uns aber auch in der Gegenwart klar machen, dass es lediglich eine Prägung war, die mit uns nichts mehr zu tun hat und ins Gegenteil umgesetzt werden kann. Wir lernen uns anzunehmen und unser Inneres zu heilen.

Innere Heilung ist Teil Transformation!

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