Einträge von CASA SMI

Transformation – Teil 6

Die Zeit der Corona-Krise ist ein Angebot zum Rückzug – aus einem bisher geführten Leben. Es ist ein Angebot für jeden von uns, sich selbst zu erkennen, sich selbst zu finden und sich zu verändern.

Es gibt dabei die Menschen, für die der Rückzug kein Problem darstellt, das kann verschiedene Gründe haben.

Es könnte zum Einen sein, sich vor dem Leben drücken zu wollen und jeder Konfrontation so aus dem Weg zu gehen oder zum Anderen, auch wirkliche Bereitschaft, mit sich selbst Eins werden zu wollen oder es bereits sind.

Von den „echten Einsiedlern“ gibt es in unseren Breitengraden nicht mehr so viele, aber es gibt z.B. noch die Schwestern und Brüder in den Klöstern, die für sich auch abgeschieden leben, fernab der äußerlichen Zerstreuungen. Natürlich sind es auch weitere Menschen, die uns womöglich (im Normalfall) nicht begegnen, welche sich zurückgezogen haben, da sie nicht mehr primär für einzelne Menschen da sind – und schon gar nicht für das rein persönliche Vergnügen – sondern für die gesamte Menschheit (im Geiste oder auch durch Taten, im Verborgenen) und welche somit keine persönlichen Bezüge mehr haben. Vergleichbar ist dies mit den „Gurus“ z.B. in Indien, welche sich in die Berge in die Meditation zurückgezogen haben, um dabei morphogenetische Felder zu erzeugen, welche geistigen Samen in die Menschheit „pflanzen“: es sind die vielen Anstöße für die zukünftigen Bewusstseinsveränderungen.

Es gibt aber auch Menschen, für die ist diese Zeit eine riesige Herausforderung, nicht nur finanziell/existenziell, sondern besonders wegen der „Isolation“ bzw. des „Social distancing.“ Es fehlt dabei eine Kontaktperson, da wir uns selber nicht genügen, es fehlt etwas (oder jemand), um ganz zu sein, um sich zu erfahren.

Die Gründe hierfür kann jeder nur in sich selbst finden. Es kann häufig die Angst sein, in der Stille, in sich, etwas (oder vielmehr nichts) zu hören, oder wahrzunehmen. Diese innere, zuerst sehr leise Stimme, wenn wir sie denn wahrnehmen, kann unser Leben auf den Kopf stellen, denn wir könnten hierüber etwas über unsere Identifikationsmuster erfahren, über unsere Abhängigkeiten, über Dinge, die wir noch nicht verarbeitet haben und denen wir uns nicht zu stellen trauen. Wir müssen aber erst in die äußere Stille kommen – der eine innere folgt – bevor wir unsere „innere Stimme“ wahrnehmen können. Ein Hinterfragen des eigenen Lebens und die Sinnfrage des Lebens könnte der erste Schritt in diese Richtung sein. Gehen wir es an!

Warum stellen wir Radio oder Fernseher an, sobald wir nach Hause kommen?

Warum trinken wir erst einmal eine Flasche Bier oder ein Glas Wein nach der Arbeit? Ist es nicht eventuell eine Flucht? Eine Flucht vor uns selbst?

Lasst uns den Mut haben, uns jeden Tag mal 20-30 Minuten uns selbst zuzuhören – einfach nur dem Atem folgen, ohne etwas zu wollen. Einfach nur da sein und die Themen zulassen, die aufkommen.

Sich dem, was hochkommt, mutig stellen, es wertfrei anschauen, ohne dass direkt Gefühle das Empfangene einfärben.

Gerne könnt ihr hier oder per PN die Erfahrung teilen…..

Transformation – Teil 5

Das „erwachende Bewusstsein“ hat zur Folge, dass es sich der „holographischen Realität“ bewusst wird, also über die Grenzen der individuellen und somit beschränkten Realität hinaus.

Wenn wir die ersten Einblicke in die „holographische Realität“ erhalten haben, stellen wir plötzlich fest, dass nicht primär die Bewusstwerdung das Ziel ist, sonder letztendlich das Sich-Einbringen, die Hingabe und die Liebe. Wobei es sich auch hier wieder um eine „holographische Liebe“ (allumfassende Liebe) handelt. So könnte man die Liebe in der Partnerschaft als einen Teilaspekt dieser allumfassenden Liebe sehen, bzw. besser gesagt, als eine Form der Wirkung. (Schaut bitte auch die Serie zur Liebe, welche ich vor ein paar Woche gepostet habe)

Nun aber zu den hermetischen Prinzipien bzw. auch „das Universelle Gesetzt“ genannt.

1. Das Prinzip des Geistes:

Es ist das Hauptprinzip, auf dem alle anderen Prinzipien aufbauen. Es besagt, dass alles aus dem Geistigen entspringt, also einen energetischen Ursprung hat. Somit können wir in einfachen Worten von Ursache und Wirkung sprechen. Die Ursache ist dabei der energetische Aspekt und die Wirkungen manifestieren sich im weltlichen Leben – in der Materie. Jeder Gedanke, den wir auffangend, ist der Beginn eines Schöpfungsprozesses. Denn jeder Gedanke manifestiert sich irgendwann und irgendwo – daher wurde im Talmud schon gewarnt: „achte auf deine Gedanken…“, denn diese schaffen tatsächlich Realitäten. Wenn wir unser Leben verändern möchten, so müssen auch wir im Geistigen mit der Veränderung beginnen und diese zieht dann die Veränderung im weltlichen, materiellen Leben nach. Das bedeutet, dass unser äußeres Leben ein Spiegel unserer Geistigkeit ist.

2. Das Prinzip von Ursache und Wirkung:

Wie im 1. Prinzip beschrieben hat alles seine Ursache, hier müssen wir noch den Aspekt hinzufügen, dass nichts zufällig passiert. Auch wenn uns die Ursachen nicht immer bewusst sind oder wir die Zusammenhänge nicht verstehen, so fällt es uns zu (Zu-Fall) also ist für uns bestimmt. Nichts widerfährt uns einfach so. Es wird in diesem Zusammenhang viel das Wort „Karma“ benutzt, was dann so viel bedeutet wie, dass wir alles zurückbekommen, was wir ausgesendet haben. Das, was wir aussenden, wie wir andere oder anderes behandeln, fällt auf uns zurück. Wir bekommen es natürlich nicht 1:1 zurück, aber wir kommen in Situationen hinein, in denen wir in Resonanz gehen mit dem Gegenpol von dem, was wir mal ausgesendet haben. Wenn wir es dann zurückbekommen, ist dies nie gegen uns, sondern bezeichnet ein Ergebnis und ist damit ein Angebot zur Reflexion. Das Leben ist NIE gegen uns! Wir verstehen den Sinn erst später im Rückblick.

Es gibt hier auch ein paar Redewendungen dazu:

„Wie man in den Wald schreit, so hallt es auch zurück“

„Jeder bekommt das, was er verdient“

Es gibt auch die besonders „karmaschlauen“ Gutmenschen, die als Motivation für ihr Handel das Ziel verfolgen, dass sie die Hilfe oder sonstiges Gute, was sie anderen tun, ALLES 1:1 wiederbekommen. Das funktioniert nicht! Denn das Motiv ist kein gutes, da sie nur ihr eigenes Wohl im Sinn haben!

Aus diesem Prinzip kann für uns mehr Achtsamkeit dafür erfolgen, was wir aussenden. Wie im Talmud geschrieben, achte auf deine Worte! Dies gilt auch für Gefühle, Taten und Gedanken.

Weiterhin können wir eine Dankbarkeit entwickeln für Dinge/Situationen, welche wir eher negativ bewerten würden. Denn genau diese Erfahrungen bringen uns weiter, aus diesen lernen wir dazu.

3. Das Prinzip der Entsprechung:

Wie oben, so unten; wie innen, so außen; wie der Geist, so der Körper.

Es zeigt auf, dass alles Vorhandene in Analogie zu etwas anderem steht.

Die Veränderung, welche wir im kleinen machen – also vorleben – können sich im großen widerspiegeln, denn nur so können wir die Außenwelt verändern.

Wir ziehen Menschen, Dinge und Situationen an, welche auf der gleichen Schwingungsfrequenz liegen wie unsere eigene.

Sind wir in Harmonie mit uns, so sind wir auch in Harmonie mit unserer Umwelt. Sollten wir mal nicht in Harmonie mit der Umwelt sein, so ist es ratsam, bei uns selbst zu suchen und nicht die Schuld hierfür auf die Umwelt zu projizieren.

4. Das Prinzip der Resonanz oder Anziehung:

Wir hatten schon am Anfang festgestellt, dass alles auf einer bestimmten Frequenz schwingt und alles in Bewegung ist. All das, was auf der gleichen Frequenz schwingt, zieht sich gegenseitig an („gleich und gleich gesellt sich gern“).

Je nachdem wie es uns geht, was wir denken oder fühlen, schwingen wir mit unterschiedlichen Menschen auf einer Schwingungsfrequenz.

Die Schwingung ist hierbei der Träger, der die jeweilige Situation anzieht. Fangen wir an, positiv zu denken und uns in eine „gute Stimmung“ zu bringen, ziehen wir mehr Positives an.

5. Das Prinzip der Harmonie oder des Ausgleichs:

Implizit ist in Allem-Was-Ist das Streben nach Harmonie und Ausgleich angelegt. Somit ist das Streben danach ein „Gottgegebenes“ – ein Schöpfungsgesetz sozusagen. Auf Erden können wir es in täglichen Dingen feststellen, so im Geben und Nehmen. Bei Menschen zum Beispiel, die festhalten und nicht geben, führt die Missachtung dieses stillen Gesetzes zu einer Blockade des Energieflusses, der sich bis in den Körper im Schmerz oder Krankheit manifestieren kann.

Der Ursprung des Festhaltens liegt meist in der Vorstellung, dass wir einen Mangel haben – was aber fast nie der Fall ist. Somit ist es unsere Aufgabe, Vorstellungen und Gedanken an einen Mangel zu überwinden. Die Fülle im Jetzt wird es uns offenbaren!

Innerhalb unserer eigenen Entwicklung ist es jedoch wichtig, uns nicht in dieser Harmonie bloß eine Komfortzone aufzubauen, sondern weiter zu streben. Wir kommen in neue Bereiche mit neuen Parametern und Werten, in die wir uns und unser Bewusstsein neu einjustieren müssen, bis wir in diesem Bereich wieder im Einklang und Harmonie schwingen – wo dann die nächste Herausforderung auf uns wartet.

6. Das Prinzip von Rhythmus und Schwingung:

Dieses Prinzip weist auf die Bewegung in Zyklen hin, denen wir hier auf Erden unterliegen, so wie Tag und Nacht, Ein- und Ausatmen, die 7 Tage Woche, der Mondzyklus, die vier Jahreszeiten, um nur ein paar wichtige zu nennen.

Unser eigener Lebens-Zyklus von Geburt an, über eine reifende Bewusstwerdung bis zum irdischen Ableben.

Die Zyklen erlegen uns immer etwas auf, oder bieten uns etwas an. Nachts sollten wir schlafen, um Lebensenergie zu tanken – wir sollten auch bewusst mit den 4 Jahreszeiten leben und den Winter z.B. zur inneren Einkehr und Sammlung der Kraft nutzen und „Am 7. Tage sollst Du ruhen“. Es geht viel um An- und Entspannung – halten wir uns nicht an die Rhythmen, kann unsere Energie stagnieren, verpuffen oder auch ganz blockiert werden.

Achten wir also mehr auch auf Entspannung und Erholungspausen, lauschen wir auf unseren Geist und hören wir auf unseren Körper, so dass Dinge natürlich fließen können. Besonders aufzuzeigen sei hier das natürliche Fließen des Atemrhythmus’, was ein großer Teil von uns Menschen verlernt hat, was wir aber auch wiederentdecken können.

7. Das Prinzip der Polarität“

Das Prinzip der Polarität verdeutlicht die Dualität aller Dinge, denn alles hat seinen Gegenpol. Am bekanntesten sicherlich das Yin und Yang-Symbol – welches das Zusammenspiel von weiblicher und männlicher Energie verkörpert. In dem Symbol von Yin und Yang wird deutlich, dass die scheinbare Gegensätzlichkeit keine echte ist, da jedes Prinzip auch das andere beinhaltet, sie fließen sogar ineinander über. So ist es auch mit heißem und kalten Wasser, es sind lediglich individuell subjektive Empfindungen. „Gut und Böse“ wandeln auf einem Grat, auf dem man schnell mal auf die eine oder andere Seite kippen kann. Auch unsere Erfahrungen und sich ändernde Sichtweisen in unserem Leben können eine Poländerung einer Sache bewirken.

Alles ist miteinander verbunden, und ohne den einen Pol kann der andere Pol nicht existieren. Wir sollten daher versuchen, nicht vorschnell zu werten und noch wichtiger, als Ergebnis, nicht zu (ver)urteilen.

Transformation – Teil 4

Alles ist Schwingung, aber auf sehr unterschiedlichen Frequenzen. Auch in einem sehr schweren, festen Stein schwingen ständig die Moleküle. Wir können die Unterschiedliche Schwingung von festen Körpern auch in der Hand erfühlen: Es gibt die, die langsam und tief schwingen oder auch solche, die schnell und hoch schwingen. Viele habe auch kleine Edelsteine zuhause – auch wenn diese als Schmuckstück eingefasst sind, einfach mal ausprobieren und schauen, „was nehme ich da wahr“? Achtsame Wahrnehmung ist ein wichtiger Aspekt der Transformation.

Aber nicht nur die Materie schwingt, sondern auch unsere Gedanken, Gefühle, Haltungen im Leben, Motivationen, Wünsche – all das sind Schwingungen und sie haben nicht nur Einfluss auf unsere eigene Frequenz, sondern auch auf die der Menschen, welche uns direkt umgeben. Und nicht nur das! Da sich Gedanken permanent im morphogenetischen Feld (das „Energie-Netzwerk“, über welches wir alle verbunden sind) verteilen, treffen sie kraft der Resonanz auf Empfänger. Somit können unsere Gedanken von Personen aufgefangen werden, die sogar auf der anderen Seite der Erde sein können und auch, wenn wir uns gar nicht kennen. Jeder Gedanke ist erst mal „feinstoffliche Energie“ und strebt nach Verwirklichung oder Ausgestaltung und kommt somit irgendwann zur Umsetzung.

Das ist das ungeschriebene Gesetz der gesamten Schöpfung, an welcher wir insofern auch alle Mitschöpfer sind. In der Sanskrit-Sprache gibt es in diesem Zusammenhang den Begriff des Karma.
Was also können wir tun? Die Antwort lautet: achten wir auf unsere „Gedankenhygiene“!

Machen wir uns mal Folgendes so richtig bewusst:

„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird zu Deinem Schicksal.“

Diese so treffenden Sätze sind weit über 2000 Jahre alt und haben den Ursprung im Talmud.

Auch die Hermetischen Schriften des Hermes Trismegistos sind vor über 2000 Jahren verfasst worden und aktueller denn je, denn wir alle können diese mittlerweile verstehen:

„Die Prinzipien des Geistes:
2. Das Prinzip von Ursache und Wirkung:
3. Das Prinzip der Entsprechung:
4. Das Prinzip der Resonanz oder Anziehung:
5. Das Prinzip der Harmonie oder des Ausgleichs:
6. Das Prinzip von Rhythmus und Schwingung:
7. Das Prinzip der Polarität“

Gerade in Zeiten wie diesen, wo Menschen sich einfach der Angst überlassen, anstatt sich in die Veränderung zu begeben, kann der Schwingungsunterschied besonders deutlich festgestellt werden. Denn Angst „zieht zusammen“, macht alles eng und reduziert die Schwingung. Hingegen „öffnet“ die Bereitschaft zur Veränderung und macht weit – und damit erhöht sich die Schwingung.

Nun könnte man hieraus direkt ableiten, das ängstliche Menschen mit COVID-19 eher infiziert werden als die, die JA zur Veränderung und sagen und damit zur Schwingungserhöhung beitragen.

Transformation – Teil 3

Es ist sicher nicht alles mal eben getan: erkennen, verinnerlichen, umsetzen und neu ausjustieren – es ist ein Weg, den wir bis ans Lebensende gehen und es braucht alles seine Zeit, also sollten wir uns auch nicht überfordern damit.
Bevor es nun weiter geht, ist es auch wichtig, sich nach dem Ziel der Transformation zu fragen.
Wie heißt es da bei den Zen Weisheiten:
Vor der Erleuchtung: Holz hacken und Wasser tragen.
Nach der Erleuchtung. Holz hacken und Wasser tragen.
Das soll bedeuten, es wird nicht „besser“ oder eine komplett andere Welt – es verlagert sich nur alles in eine andere Oktave mit neuen Parameter, welche wir neu in unser JETZT einsortieren müssen.
Das Leben geht also weiterhin seinen Lauf, aber wir verstehen womöglich, was passiert und warum es passiert. Und, ganz wichtig, dass all dies notwendig ist. Die eigene Intuition wird gesteigert und wir gehen in Kontakt mit unserem Selbst. Im Umgang mit anderen Menschen erkennen wir die wahren Motive hinter den Handlungen. Es fällt uns immer schwerer, die Lüge zu leben bzw. diese bei anderen zu tolerieren. Wir können eine größere Gelassenheit erreichen und unsere Emotionen „managen“ und werden nicht von diesen gesteuert.
Die Liste kann noch um viele Punkte erweitert werden, doch dazu später noch mehr.
Bevor wir die Motivationen bei anderen durchschauen, müssen wir erkennen: „was sind meine Motivationen im Leben? Sind es ehrliche Motive, oder mache ich mir selber etwas vor? Warum will ich (jemandem) etwas Gutes tun?“ Bei der letzten Frage wäre die Umformulierung in „Was habe ich davon, …?“ von Nutzen, um ehrlich zu sich zu sein. „Woher beziehe ich meine Lebensenergie?„ „Missbrauche ich dabei andere?“
Hier möchte ich empfehlen, sich das Ennegramm (Buch von Richard Rohr/Andreas Ebert) anzuschauen um sich und andere besser zu verstehen. https://www.eclecticenergies.com/deutsch/enneagramm/test (Mehrsprachig)
Ein ganz wichtiger Aspekt bei der Transformation ist, JA zu sagen zu dem Leben auf dem Planet Erde und damit zu einem Teil des Ganzen werden! Ohne das wird es nichts! Was nicht bedeutet, ein lebensbejahender Mensch zu sein, im Sinne von „sich im Leben voll auszutoben“ und „alles mitzunehmen“! Sondern nach Worten von Christus gesprochen: „Sei in dieser Welt, aber nicht von dieser Welt.“ (Und in dieser Welt sein bedeutet, nicht nur physisch anwesend zu sein!) Die Facetten des Lebens leben, ohne sich an diese zu verhaften.
Augustinus sagte dazu: „Liebe und tue was Du willst!“

Transformation – Teil 2

Grundlage für eine Transformation ist im ersten Schritt zu verstehen, wer wir eigentlich sind!

Jetzt fallen uns sicher direkt mindestens 50 Stichworte ein, wer wir sind.
Ich bin Andreas, bin 50 Jahre, bin Dipl.-Ing., bin 186cm lang, bin Mitarbeiter von x, bin Besitzer von y……

In der heutigen Zeit auch direkt mit vielen Selfies im Social-Media-Netz belegt…. „schau, das bin ich“.

Das alles sind wir zwar, es sind aber lediglich Identifikationsmuster, die unsere Existenz umschreiben können, jedoch nicht die Frage beantworten, wer wir wirklich sind. Identifikationsmuster werden uns anerzogen oder wir eignen sie uns an, sie können aber auch verändert werden im Laufe eines Lebens. Also WER glaubt, dass er dies oder jenes IST und WER ändert das? Das eigene Geschlecht ist dabei nicht selbst angeeignet, sondern bietet die Möglichkeit und Hilfe, mit entsprechenden Energien (männlich oder weiblich) sich und das Leben wahrzunehmen und zu erfahren und mit dem Erlebten umzugehen.

Das Thema kann man jetzt von der spirituellen Seite weiter betrachten, was aber hier erst mal nicht das Ziel ist.

Mit ein paar Fragen kann man bereits einiges an sich herausfinden – natürlich vorausgesetzt, dass wir ehrlich zu uns sind.
„Welche Adjektive passen zu mir? Grundsätzlich aber auch spezielle JETZT?“
Wir können uns für diese Übung ruhig mal 15 Minuten Zeit nehmen. Wer strauchelt, kann sich hier an über 1700 Stück bedienen https://www.desired.de/lifestyle/charaktereigenschaften-liste/
Nun, als nächsten Schritt können wir uns überlegen, ob diese Eigenschaft uns auch von Freunden zugeteilt würden. Im besten Fall mal einen FreundInn fragen – aber NUR die, die uns auch schon mal kritisch die Meinung sagen und nicht nur unsere eigene Meinung bestätigen.

Wie verhält es sich hier mit dem „Selbstbild“ und dem „Fremdbild“? An welchen Punkten ist es NICHT deckungsgleich? Hier können wir den ersten Hebel ansetzen! Welche Muster liegen mir da zugrunde? Von den Eltern übernommen, weil wir eben so erzogen wurden? Bereits aus der Kindheit antrainiert, weil wir festgestellt haben, so unseren Willen durchgesetzt zu bekommen? Oder auch einfach nur besonders dann „geliebt“ und bestätigt zu werden?

Exakt die gleiche Übung können wir nun auch mit unseren Wertvorstellungen machen, hier wird es aber noch etwas spannender, denn hier haben wir fast alle Werte aus unserem Elternhaus oder von anderen Bezugspersonen erhalten, welche heute für uns u.U. nicht mehr stimmig sind und wir diese in eine neue Wertvorstellung umändern sollten.
Hier muss jeder für sich schauen, wie er es „umgewandelt“ bekommt. Wenn ihr Unterstützung benötigt, so sendet mir ruhig eine private Nachricht.
Hier aber mal ein paar Beispiele: „Du musst Karriere machen und Erfolg haben“ -> in die eigene Entfaltung gehen, „Du musst eine Familie gründen“ -> auch als Single Verantwortung übernehmen, „Du bist als Mann/Frau mehr wert“-> das weibliche und männliche Prinzip bei sich akzeptieren und leben.

Welche Sätze gab es zu Hause, welche uns immer noch prägen oder welche wir im Extremfall auch an unsere Kinder weitergeben?
„So lange Du deine Füße unter meinen Tisch stellst….“
„Wenn Du das nicht machst, hab ich dich nicht lieb….“
„Das schaffst Du nicht…“
„Du bist dafür zu dumm…“
„Die Kinder in Afrika würden das gerne essen…“
„Warte nur bis der Vater zurück kommt…“
„Ein Indianer kennt keinen Schmerz…“

Hier sind zum Teil tiefsitzende Verletzung geschehen, die überwunden werden müssen und können. Wobei der erste Schritte Vergebung ist, denn jeder Erzieher handelt nach bestem Wissen und Gewissen und wir wurden nicht vorsätzlich verletzt.
Wir können zurückblicken auf Momente, an denen wir aus Erinnerung einen Beleg haben, dass diese Sätze so für uns nicht mehr stimmen. Wir können uns aber auch in der Gegenwart klar machen, dass es lediglich eine Prägung war, die mit uns nichts mehr zu tun hat und ins Gegenteil umgesetzt werden kann. Wir lernen uns anzunehmen und unser Inneres zu heilen.

Innere Heilung ist Teil Transformation!

Wann ist ein Mann ein Mann?

Das Denken ist „der Sicherheitsanker“ des Mannes und Vernunft sein Element. Aber dieser begrenzt den Menschen gleichzeitig – das erkannten schon die großen fernöstlichen Meister. Andererseits ist es gerade das Denken, welches für die ­höchste Erkenntnis notwendig ist. Den Begriff Spiritualität hat der heutige Mann als „weiblich“ abgekanzelt, denn sie kann vom Verstand nicht erfasst, erklärt und von ihm auch nicht gelebt werden. Spiritualität fällt beim Mann in die ­Kategorie Gefühl, Schwammigkeit, Sanftheit etc.

Dabei ist der heutige Mann dabei, durch die fortgeschrittene Emanzipation der Frau, umgekrempelt zu werden und kommt langsam aber sicher von seinem Kurs ab. Er scheint sich nicht mehr durchsetzen zu können als Entscheider, Eroberer, Denker – er wird lau. Verzweifelt sucht er seine Identität und Männlichkeit in der äußeren Welt. Der eine Typ versucht sich dabei durch Erfolg, Statussymbole und machohaftes Auftreten das Mannhafte zu bewahren, um der Frau, Familie und sich selber gerecht zu werden. Der andere Typ wird passiv und übernimmt so mit die Rolle des weiblichen Prinzips, wobei das wirklich Männliche bei beiden auf der Strecke bleibt.